Klimawandel kontern mit ökologischer Marktwirtschaft​

Unsere Zukunft ist bedroht durch die Klimakrise – und unsere Wirtschaft durch den einfallslosen Umgang der Politik mit ihr. Emissionen lassen sich nicht per Verwaltungsakt verbieten, aber eindämmen und binden. Nur Innovation kann unseren Wohlstand mit Klimaneutralität vereinen. Deshalb setzen wir auf Technologieoffenheit statt interventionistischer Politik. Die Klimatransformation ist eine wirtschaftliche Mammutaufgabe. Deswegen muss jeder Euro, den wir dafür ausgeben, möglichst effizient eingesetzt sein.

  • Mit dem Emissionshandel (ETS) und einem CO2-Grenzausgleich treffen wir alle Emittenten und deckeln Treibhausgasemissionen. Dazu wollen wir das Emissionshandelssystem für Energie, Industrie, Schiffsverkehr und EU-Flugverkehr (EHS 1) und das Emissionshandelssystem für Wärme und Verkehr (EHS 2) bis 2029 zusammenlegen und den CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) auf alle Güter ausweiten.
  • Die Prognosen des Weltklimarats zeigen: Ohne Negativemissionen ist das 1,5 Grad-Ziel nicht erreichbar. Daher soll die EU ein Negativemissionsziel und einen Markt für Negativemissionen Mit der Integration von Negativemissionen in den ETS belohnen wir die, die der Atmosphäre Treibhausgase entziehen.
  • In Deutschland wollen wir die Einnahmen der nationalen und internationalen Emissionshandelssystem den Bürgerinnen und Bürgern Form eines Klimageldes zurückzahlen. Mit dem Klimageld federn wir soziale Härten ab.
  • Die Energiewende erfordert eine marktwirtschaftliche Reform des Strommarktdesigns, um wettbewerbsfähige und stabile Preise sowie Versorgungssicherheit zu garantieren. Erneuerbare Energien sollen vollständig in den Markt integriert werden und staatliche Subventionen, wie auch für fossile Brennstoffe, entfallen. Den europäischen Energiebinnenmarkt wollen wir vollenden.